Hilfe, die Umlaute sind weg! Teil I
In den nächsten drei Blogeinträgen wird es um eine Übung gehen die die Konzentration, sowie das Leseverständnis trainiert. Zudem macht sie Spaß, denn der Schreiberin der Geschichten sind sämtliche Umlaute gestohlen worden und das hört sich recht seltsam an.
Dringend benötigt wird hier die Umlaut-Polizei die für Ordnung sorgt und den bestohlenen Selbstlauten die Pünktchen zurückbringt. Wer ist der beste oder schnellste Umlaut Polizist? Oder wer liest am besten ohne zu lachen? Und wer hat wohl den Sack mit den vielen Pünktchen weggeschleppt und wofür braucht er sie?
Material für eine eigene kleine spannende Geschichte.
Texte kopieren, ausdrucken und viel Spaß haben.
|
Fünf schöne Märchenwälder und Königreich-Geschichten |
Heute erzähle ich euch von einem fremden, weit entfernten Planeten, auf dem es fünf völlig unterschiedliche Königreiche gibt. In jedem dieser Königreiche liegen aber zauberhafte Märchenwälder. Alles ist irgendwie ähnlich und doch ganz anders. Aber lest selbst. Allen Geschichten gemeinsam ist, dass der Schreiberin beim Wörtertippen alle Umlaute gestohlen wurden. Jedes ä, ö und ü wurde durch einen Selbstlaut ersetzt. Schaut genau hin und gebt den bestohlenen Selbstlauten ihre Pünktchen zurück, damit sie an den richtigen Stellen wieder zu Umlauten werden, denn sonst liest sich die Geschichten sehr seltsam. Probiert es aus.
Aber aufgepasst, nicht jeder Selbstlaut ist ein Umlaut!
Das grune Kustenreich
Das erste Kunigreich, von dem ich berichte, liegt am Meer, direkt an der Kuste. Meterhohe Wellen druhnen wutend an den Strand. Die Bewohner furchteten stets die Gefahr der Uberschwemmung und stohnten lange uber ihr Ungluck standig nasse Fuße zu bekommen. Selbst die Mowen fliegen hoher und hoher in den Himmel hinauf, um den gefahrlichen Wellen auszuweichen.
Um seine Untertanen zu schutzen, wies der Konig seine kraftigsten Baumeister an einen langen Hugel aufzuschutten, der das Konigreich vor dem Wasser schutzen sollte. Die Baumeister bauten zwolf lange Jahre taglich, rund um das Schloss und den Marchenwald, einen meterhohen Deich. Seit der Zeit liegt das Konigreich nun geschutzt mitten in einer großen Sandburg. An manchen Stellen des Deiches, an denen nur Gras wachst, treiben Schafer ihre Schafe uber den Deich, an anderen Stellen setzen Gartner kleine Gemusepflanzchen auf den Deich. Weil aber alles auf dem Deich so gut wachst und die Bewohner sich fast nur von Gemuse ernahren wird das Konigreich nur das Grune Gemuseland genannt. Es ist ein friedliches Reich mit lachelnden, frohlichen Menschen.
Der Marchenwald, der der Konigin gehort, besteht aus zarten Birken, deren herzformige Blatter im Wind rascheln. Jeder der durch den Wald hindurch lauft wird im Herzen frohlich. Niemand muss Angst vor wilden Tieren haben. Es gibt dort nur zwitschernde Vogel und Mohren mummelnde Haschen. Sobald aber die Haschen jemanden mit ihren zitternden Naschen wittern, verschwinden sie angstliche in ihren Hohlen. Der Konig und die Konigin gehen taglich im Birkenwaldchen spazieren. Sie freuen sich uber ihr schones grunes Konigskustenreich und hoffen im Marchenwald eines Tages einem mutigen Haschen zu begegnen, das nicht vor ihnen flieht.
© Text und Foto Angelika Schütgens 2012