Nicht überfordern - fördern!

Veröffentlicht auf von Rechtschreibbär

Erst vor wenigen Wochen begann das neue Schuljahr, aber für die Viertklässler rückt die Versetzung in die 5.Klasse, somit der Schulwechsel immer näher. Vielerorts ist der Druck spürbar größer geworden, denn die Klassenarbeiten bis zum Halbjahreszeugnis werden mit Spannung erwartet. Viele Eltern sprechen schon vom Grundschulabitur, dass Ihren Kindern abverlangt wird. Eine 4 in den kommenden Klassenarbeiten scheint den Weltuntergang, sprich die Nichtversetzung ins Gymnasium oder die Realschule, zu bestätigen. Die Angst der Eltern die Kinder könnten den Übertritt nicht schaffen, überträgt sich auf die Kinder. Sie stehen unter dem Druck nicht versagen zu dürfen. Sie werden nervös, lesen Aufgaben nicht richtig, verstehen etwas falsch und schon ist sie da, die ach so verhasste 4 oder gar 5.

 

Danach wird geübt, der Druck erhöht, Lehrergespräche geführt, um Punkte gefeilscht, unabhängige Beratungsstellen werden aufgesucht, Nachhilfe in Erwägung gezogen. Ich frage mich oft: Warum erst jetzt ? Warum erst, wenn das Kind sprichwörtlich in den Brunnen zu fallen droht?

 

Es gibt wirksame Methoden frühzeitig zu erkennen, ob Schwierigkeiten vorhanden sind. Methoden, um Kinder in der Rechtschreibsicherheit zu trainieren, zu erkennen, ob es sich bei dem Problem um eine LRS handelt oder ob differenzierte Wahrnehmungen vorliegen.

Treten Lernschwierigkeiten erst unter den obengenannten Voraussetzungen auf, handelt es sich oft um eine LRS. Der Leistungsdruck wird zu hoch, es werden Lernblockaden entwickelt. Manchmal ergeben sich aber aus den Gesprächen mit Eltern Hinweise darauf, dass möglicherweise eine Legasthenie vorliegen könnte. Je eher diese erkannt wird und wirksam entgegengesteuert wird, umso problemloser ist in der Regel der Verlauf. Das Selbstbewusstsein des Kindes wird so wenigerbelastet. Sinnvoll ist es bei den ersten Anzeichen von Problemen, schon in der 2. oder 3.Klasse, das Gespräch mit dem Lehrer zu suchen oder einen kostenfreien Beratungstermin in Anspruch zu nehmen.

 

Professionelle Unterstützung entlastet Sie als Eltern.

Training sollte das Kind nicht überfordern, sondern fördern!

 

Warten Sie nicht bis die Vieren oder Fünfen in den Klassenarbeiten versetzungsgefährdend werden.Fördern Sie rechtzeitig den Spaß am Lernen mit den richtigen Methoden, so schafft auch Ihr Kind den Übertritt in die weiterführende Schule ohne Leistungsstress.

 

 

Veröffentlicht in Tipps und Übungsvorschläge

Um über die neuesten Artikel informiert zu werden, abonnieren:

Kommentiere diesen Post