Froschkönigs Wonne

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Im grünen Klee bei Sonnenschein
da ist ein Pool im Garten fein.
Wohl dem der einen hat,
der muss nicht bis ins "Freie" Bad.

 

An diesem Pool liegt faul am Rand
Herr Froschkönig in seinem Land.
Die Sonne scheint ihm auf den Bauch,
bei Sonnenschein ist das hier Brauch.

 

Hummeln ihm eifrig Luft zufächern,
reichen Nektar aus Blumenbechern.
So schön könnt Fröschels Leben sein,
wär da nicht Storch Langebein.

 

Oft er durch die Wiese schreitet,
mit den Augen drüber gleitet,
mit dem Schnabel auf der Jagd,
nach allen was da kreucht und quakt.

 

Doch dieser König hier hats gut,
weil ihm kein Feind ein Leid antut.
Liegt reglos schweigend mit Genuss,
genießt der Sonne heißen Kuss.

 

Der Storch verschmäht den grünen Lurch,
denn dieser ist ihm zu sehr durch-
gebrannt und viel zu trocken.
Langebein kann das nicht locken.

 

So sitzt Froschkönig voller Wonne
in der heißen Sommersonne.
Lauert auf die junge Maid
die ihn mit Kuss vom Fluch befreit.

 

 

 

© AS 2011

 

 

 

Veröffentlicht in Gedichte für Kinder

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