Wenn im Sommer der Schulwechsel ansteht

Veröffentlicht auf von Rechtschreibbär

Das erste Schulhalbjahr ist fast um, bald werden die Zeugnisse verteilt. In Kürze beginnt jetzt für die Viertklässler der Wettlauf mit der Zeit, um die Zensuren zu halten oder gar zu verbessern, damit die Versetzung mit bestmöglichen Zensuren gelingt. Grundsätzlich nimmt der Druck auf die Schüler in der vierten Klasse zu. Das Lerntempo zieht an, es wird viel erwartet. Bisher Erlerntes soll und muss abrufbar sein.

Die Entscheidung, welche weiterführende Schule nach den Sommerferien besucht werden soll, ist zu diesem Zeitpunkt meistens getroffen, die Weichen werden oder sind gestellt.

Was kann jetzt noch getan werden, um den Wechsel auf die neue andere Schulform zu erleichtern?

Statt den Druck weiter zu erhöhen, ist es angebracht das Selbstvertrauen der Schüler und Schülerinnen zu stärken und sie auf ihre Stärken hinzuweisen. Nur wer seine Stärken kennt, kann an seinen Schwächen arbeiten, weil er sich schon bewiesen hat, dass er etwas leisten kann. Lernschwächen sind vergleichbar mit den Anfängen beim Fahrradfahren oder Inlineskaten. Zuerst klappt es gar nicht oder nur mäßig, man fällt und steht auf, holt sich blaue Flecken oder Schrammen. Die blauen Flecken oder Schrammen sind im Schulalltag die Vieren und Fünfen der lernschwachen Fächer, die nach Hause getragen werden. Aber blaue Flecken verschwinden und Schrammen verheilen. Wenn die richtige individuelle Lerntechnik für das Kind gefunden wurde, wird auch der Erfolg nicht ausbleiben und die Lernschwächen in Problemfächern können überwunden werden. 

Um die Lernschwächen besser in den Griff zu bekommen, ist es sinnvoll im jeweiligen Fach einige Lernschritte zurückzugehen, um den Punkt zu finden, an dem das Wissen des bisher Erlernten noch sicher beherrscht wird. Anschließend wird darauf neu aufgebaut. So steht einem Erfolg und damit einer besseren Zensur in der Regel nichts mehr im Wege.

Jetzt ist auch die Zeit in der selbstständiges Arbeiten besonders wichtig wird und unbedingt gefördert werden sollte. Wer letztlich bei den Hausaufgaben noch auf Form und Sorgfältigkeit achtet, der hat gute Chancen sein Kind im Sommer bei einem gelungenen freudigen Schulwechsel zu beobachten.

 

 

 

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