Tuesday, 24. january 2012 2 24 /01 /Jan. /2012 10:34

Oft werde ich zu Beginn einer Therapie gefragt, wie lange die Therapie dauern wird. Eine Antwort darauf käme einem Orakel gleich. So individuell Kinder sind, so individuell sind die Zeiten bis Erfolge sichtbar werden. Die Annahme eine Therapie zu beginnen und gleich im nächsten Schulhalbjahr bessere Zensuren zu schreiben ist meist unrealistisch, obwohl auch möglich.

 

Bei einer wöchentlichen Förderstunde ist mit einem Zeitrahmen von einem bis zu drei Jahren zu rechnen. Die von Behörden getragenen Stunden liegen in der Regel zwischen 30 und 60. Zieht man die Ferien ab und rechnet andere Ausfallzeiten wie Krankheit oder Klassenfahrten hinzu, ergibt sich bei 60 Förderstunden eine Therapiezeit von ca. 11/2 Jahren. Meist beginnen aber grade dann erst Erfolge sichtbar zu werden. So ist es also nicht selten, dass Kinder zwei Jahre und länger in Therapie sind.

 

Wie lange eine Therapie letztlich wirklich dauert ist nie vorherzusagen, Wunder sollten aber nicht erwartet werden.

 

Ebenso wie die Dauer der Therapie sind Kosten immer ein großes Fragezeichen. Eine Einzeltherapiestunde kann um die 50€ liegen. Zuvor sollte deshalb immer der Leistungsrahmen abgeklärt werden. Wo liegt das Hauptaugenmerk der Therapie und wie lange dauert die Stunde? 45 oder 60 Minuten. Oft wird keine Zeitstunde abgerechnet, sondern eine 45 Minuten dauernde Schulstunde. Daraus ergeben sich versteckte Preisunterschiede auf die es zu achten gilt.

 

Eine Therapie ist also weder mit den Kosten, noch mit der Länge (der Dauer) mit einer Nachhilfe gleichzusetzen, die oft nur über ein paar Wochen benötigt wird, um versäumten Schulstoff nachzuholen oder zu vertiefen.

 

Qualifizierte Legasthenietherapien brauchen ihre Zeit und haben ihren Preis, beides wird oft unterschätzt. Liegt für Ihr Kind ein amtsärztliches Gutachten vor, so können die Ausgaben für die Therapie unter Umständen als außergewöhnliche Belastung steuerlich geltend gemacht werden. Das sollten Sie mit Ihrem Steuerberater prüfen.

 

Nutzen Sie die kostenlosen Beratungsstunden, um sich einen umfassenden Überblick über die unterschiedlichen Möglichkeiten und Angebote zu verschaffen.

 

 

 

von Rechtschreibbär - veröffentlicht in: Tipps und Übungsvorschläge
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Monday, 9. january 2012 1 09 /01 /Jan. /2012 00:00

Wie wäre es das neue Jahr mit einem kleinen Schreibspiel zu beginnen?

 

Wer ist der schnellste Schreiber in der Familie?

 

Natürlich wäre es langweilig sich einen Satz auszudenken und ihn nur zu schreiben.

Interessant wird es erst dann, wenn man ihn mit links schreiben muss.

Linkshänder natürlich mit rechts.

 

Wichtig ist auch vorher festzulegen in welcher Schrift der Satz geschrieben werden soll.

Druckbuchstaben mit großen und kleinen Druckbuchstaben, nur kleine oder große Druckbuchstaben, Schreibschrift, möglicherweise rückwärts oder gar von links nach rechts ...

 

Dazu braucht es nur ein Blatt Papier und Stifte und los geht der Spaß.

 

Wer ist der schnellste Schreiberling?

 

 

 

von Rechtschreibbär - veröffentlicht in: Buchstabenspiele
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Tuesday, 20. december 2011 2 20 /12 /Dez. /2011 09:15

Rechtzeitig vor dem Weihnachtsfest wurde die Weihnachtsgeschichte, um den kleinen Tannenbaum mit dem großen Wunsch fertig.

 

Tannenbaum grün

 

Weihnachtsüberraschung für den Tannenbaum

 

Es war einmal ein kleiner Tannenbaum, der wollte so gerne ein bunter fröhlicher Weihnachtsbaum werden. Er stand allein im Wald, zwischen vielen Laubbäumen, und dachte darüber nach, wie es als Weihnachtsbaum sein würde. Er stellte sich vor mit bunten Lichterketten, roten Kugeln und Silberlametta geschmückt zu werden. Plötzlich hörte er ein leises Klingeln, das immer lauter wurde. Durch den Nebel sah er den Schlitten des Weihnachtsmannes auf sich zukommen. Vor Freude schüttelt er den Schnee von seinen Zweigen, um den Weihnachtsmann auf sich aufmerksam zu machen. “Ho, Ho, Ho!“, rief der Weihnachtsmann. „Was haben wir denn da für ein hübsches kleines Bäumchen?“ Voller Freude antwortete der Tannenbaum: “Dass ich das noch miterleben darf dich persönlich zu treffen. Jetzt kann ich dir meinen größten Wunsch erzählen.“ "Oh, da bin ich aber gespannt, was für einen Wunsch ein Tannenbaum hat!“, schmunzelte der Weihnachtsmann. Der Tannenbaum schüttelte noch einmal seine Zweige, sammelte allen Mut den er finden konnte und platzte dann heraus: „Ich möchte bitte ein Weihnachtsbaum werden!“ „Okay!“, sagte der Weihnachtsmann kurz und knapp und begann sofort den Weihnachtsbaum mit hübschen Dingen, die er aus seinem großen Sack zauberte, zu schmücken. Der kleine Baum wusste nicht wie ihm geschah, denn dass er sofort Weihnachtsbaum werden würde, damit hatte er nicht gerechnet. Gut, dass er nicht wusste, dass der Weihnachtsmann gar nicht zufällig hier vorbeigekommen war. Der Waldkobold hatte ihm schon im Sommer einen Brief geschickt und vom kleinen einsamen Tannenbaum, mit dem großen Weihnachtswunsch erzählt. Dem Weihnachtsmann gefiel es gut dem Bäumchen eine Freude zu bereiten. Als er die kleine Tanne fertig geschmückt hatte, sagte er: „Sicher wirst du sehr bewundert werden, denn du siehst wunderschön aus!“ Der kleine Weihnachtsbaum freute sich, aber etwas bedrückte ihn noch. Leise und traurig flüsterte er: “Wer soll mich hier bewundern?“ „Hier gibt es so viele Tiere die noch nie einen Weihnachtsbaum gesehen haben. Es gibt Hirsche, Rehe, Vögel, Hasen, Eichhörnchen und Marder. Alle werden kommen und dich ansehen wollen!“, versprach der Weihnachtsmann. „Bei mir war noch nie ein Tier. Alle laufen einfach immer gleich vorbei!“, entgegnete der kleine Baum traurig. „Das wird sich jetzt ändern!“, sagte der Weihnachtsmann und begann mit einer sehr tiefen Stimme, sehr laut, alte Weihnachtslieder zu singen. Dabei hängte er noch, zwischen die roten Weihnachtskugeln, Meisenknödel in die Zweige. In den Schnee, um den Baum herum, streute er Maiskörner, Eicheln, Kastanien, Nüsse und andere Samen. „Du wirst sehen, das wird ein tolles Weihnachtsfest!“, sagte der Weihnachtsmann. Dananch verabschiedete er sich vom kleinen Baum, bestieg seinen Schlitten und glitt davon. Schnell bedankte sich die kleine Tanne und lauschte dem Glockengeläut, bis der Schlitten im Wald zwischen den Bäumen verschwand.

Bunt geschmückt stand er aber immer noch als einzige Tanne ganz allein im Wald zwischen den knorrigen Laubbäumen. Hoch über ihm hörte er es rauschen, raunen und rascheln. Die anderen, viel größeren Bäume, die rundherum standen, tuschelten. Sie flüsterten sich zu wie toll der kleine Baum aussah. Sie waren alle ein wenig neidisch und wären auch gern so hübsch bunt gewesen. 

 

Tannenbaum

 

Als die Nacht hereinbrach und es ganz dunkel wurde, war die kleine Tanne der einzige Baum, der mit den Sternen um die Wette funkelte. Mitten in dieser Nacht wurde eine Sternschnuppe, die hoch am Himmel ihre Bahn zog, neugierig was unter ihr auf der Erde so herrlich glitzerte. Sie kam tief hinunter um nachzusehen. Einen kurzen Moment passte sie nicht genug auf und Plumps, fiel sie dem Baum mitten auf die Spitze. Jetzt war ihm tatsächlich ein Weihnachtsstern auf den Kopf gefallen: „Hey, kannst du denn nicht aufpassen!", schimpfte er. „Entschuldigung, aber du sahst so schön aus, dass ich dich aus der Nähe anschauen wollte.“ „Aber deshalb musst du mir doch nicht gleich auf den Kopf fallen!“ Sie stritten eine Weile hin und her. Eine große Nachteule war durch das Funkeln und Glitzern des Baumes angelockt worden. Sie landete auf einem der knorrigen Äste eines kahlen Baumes und fragte: „Was ist denn hier los? Was macht ihr denn für einen Lärm?“ Der Tannenbaum murrte: „Irgend so ein total verrückter Stern ist mir auf den Kopf gefallen!“ „Das war doch aus Versehen! Ich bin dir doch nicht absichtlich auf den Kopf gefallen!“ entgegnete die Sternschnuppe. „Jetzt ist aber Schluss mit dem Unsinn. Vertragt euch, schließlich ist heute Weihnachten!“, bestimmte die Eule. „Weihnachten? Was heute ist Weihnachten?“, fragte die Sternschnuppe und der Baum fast gleichzeitig. „Ja heute ist Weihnachten und an so einem Tag wird nicht gestritten!“ Weder die Sternschnuppe, noch der kleine Baum hatten bemerkt, dass sich in der Zwischenzeit auch andere Tiere um sie herum versammelt hatten. Der Lärm, der Duft des Futters, besonders aber das helle warme Licht hatte sie alle neugierig werden lassen. Alle Tiere die jetzt rundherum standen waren begeistert über den Stern auf der Spitze des Baumes. Ein alter Elch kam von der Lichtung. Er hatte den Absturz des Sterns gesehen hatte und rief: „Der Stern ist doch die Krönung! Genau der hat dir noch gefehlt. Du leuchtest bis zum Waldrand und darüber hinaus. Du bist wunderschön!“ Der Marder flüsterte dem Reh zu: „Hast du sowas schon mal gesehen?“ Das Reh brachte vor lauter Staunen nur noch: „Nein, noch nie!“ heraus. Die vielen Vögel die gekommen waren entdeckten die Futterknödel, flogen in den Baum und begannen zu fressen. Das Eichhörnchen knackte Nüsse die es auf dem Boden fand und das Wildschwein wühlte grunzend in den Kastanien.

Der kleine Baum wurde aufeinmal ganz still. Es war Weihnachten und er war endlich ein Weihnachtsbaum, so wie er es sich schon so lange gewünscht hatte. Viele Tiere waren gekommen, alle hatten satt zu essen und dank der Sternschnuppe, die so ein schönes Licht mitgebracht hatte, war die Nacht nicht mehr kalt und dunkel. Auch die Sternschnuppe spürte, dass diese Nacht eine ganz besondere war. Die Tiere blieben noch lange und erzählten sich schöne Geschichten vom Weihnachtsmann, von Rudolph dem Rentier, vom Waldkobold und von vielen anderen Dingen.

Gut versteckt, hinter einem dicken Baumstamm, stand der Waldkobold und beobachtete das alles. Er freute sich, dass die Überraschung für den kleinen Tannenbaum geglückt war.

Der Weihnachtsstern verschwand nach Weihnachten und niemand weiß wohin er geflogen ist und im Jahr darauf waren aus den Samen, die der Weihnachtsmann um den Baum herum gestreut hatte, viele kleine Tannenbäumchen gewachsen. Von da an war der Tannenbaum auch nie wieder alleine.

 

 

von Rechtschreibbär - veröffentlicht in: Erzählungen von Kindern
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Tuesday, 15. november 2011 2 15 /11 /Nov. /2011 08:11

Reim dich oder ich fress dich

 

Vielen Kindern fällt es schwer Reimwörter zu finden und selbst kleine Verse zu verfassen.

 

Humorige Gedichte sind deshalb immer wieder ein Mittel, Kindern den Spaß daran zu vermitteln.

Im folgenden Gedicht geht es um einen seltsamen Nudeltraum.

 

Es watschelte ein Pinguin

an einem schönen Morgen,

vom Südpol nach Ligurien,

um Pasta zu besorgen.

 

Der weltgereiste Pinguin

aß für sein Leben gerne,

Ravioli aus Ligurien

und Oliven ohne Kerne.

 

Zurück am Südpol pflanzt er leis

seinen größten Pastatraum,

ganz tief ins frostigweiße Eis.

Sein Wunsch: Ein eigener Raviolibaum.

 

 

©AS 2011

 

 

veröffentlicht in: Gedichte für Kinder
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Monday, 7. november 2011 1 07 /11 /Nov. /2011 00:01

Es gibt Zeichen, die auch Eltern gut erkennen können, ob eine Lernförderung sinnvoll oder gar nötig sein kann.

Beispielsweise werden einfache, oft geübte Wörter vom Kind, auch nach mehrmaligem Üben, immer wieder falsch gschrieben. Auch solche Wörter, die seit dem ersten Schuljahr im Grundwortschatz vorhanden sind, wie Walt statt Wald oder Fater statt Vater, sind nicht korrekt abgespeichert.

Manche Kinder rätseln sich in der dritten Klasse durch Dikate wie durch ein Quiz und schreiben vielleicht das mehrfach anfallende Wort "Kaiser" in allen (un-)möglichen Formen. Keiser, Kaihser, Keihser, Kaisa, Khaiser, Kaiseer – in der Hoffnung, eines davon wird schon richtig sein.

Vielleicht schreibt das Kind aber auch nur ungern und verweigert alles, dass irgendwie mit dem Schreiben zu tun hat. Selbst der Weihnachtswunschzettel, in der Regel eine Tätigkeit die Kindern Freude bereitet, wird gemalt oder geklebt statt geschrieben. Oder die Schrift das Kindes ist völlig unleserlich, zu groß, zu klein oder beides abwechselnd, zu sehr gequetscht oder zu langgezogen.

Fehler die meist zuerst auffallen sind fehlende Silben oder doppelte Buchstaben zu Beginn oder am Ende eines Wortes. Auch die weichen Mitlaut-Buchstabenverwechsler wie t / d - v / f - g / k - b / d fallen schnell auf. Beispiel: „Ich warv ein Schneedall.“ oder „ Die Aarbeid wahr nicht swer.“

Wenn beim „nur“ Abschreiben viele Fehler die Regel sind, ist auch das ein Alarmzeichen.

Ein weiteres Zeichen ist das Nichteinhalten von Strukturen, das Überschreiben von Randlinien, das „Noch-in-die- reihe-quetschen“ eines Wortes.

Oft hilft es schon über einen Zeitraum von ein, zwei Wochen alle geschriebenen Texte des Kindes auf solche Fehler und ihre Häufigkeit durchzusehen. Oder älteres Material zu Hilfe zu nehmen, es wird schnell klar, ob es sich bei den gemachten Fehlern um einmalige Ausrutscher oder um eine ständig wiederkehrende Problematik handelt.

Werden von einem Kind viele Fehler gemacht und wird es (zwangsläufig) immer wieder auf seine Fehler aufmerksam gemacht, verliert es über kurz oder lang die Freude am Schreiben und am Lesen, deshalb ist eine frühzeitige Förderung immer von Vorteil. 

 

Fehler passieren immer und überall und einzelne Ausrutscher dürfen deshalb auch nicht überbewertet werden. Allein die Häufigkeit und der Wiederholungseffekt ist entscheidend.

 

 

 

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Monday, 31. october 2011 1 31 /10 /Okt. /2011 00:01

Erst vor wenigen Wochen begann das neue Schuljahr, aber für die Viertklässler rückt die Versetzung in die 5.Klasse, somit der Schulwechsel immer näher. Vielerorts ist der Druck spürbar größer geworden, denn die Klassenarbeiten bis zum Halbjahreszeugnis werden mit Spannung erwartet. Viele Eltern sprechen schon vom Grundschulabitur, dass Ihren Kindern abverlangt wird. Eine 4 in den kommenden Klassenarbeiten scheint den Weltuntergang, sprich die Nichtversetzung ins Gymnasium oder die Realschule, zu bestätigen. Die Angst der Eltern die Kinder könnten den Übertritt nicht schaffen, überträgt sich auf die Kinder. Sie stehen unter dem Druck nicht versagen zu dürfen. Sie werden nervös, lesen Aufgaben nicht richtig, verstehen etwas falsch und schon ist sie da, die ach so verhasste 4 oder gar 5.

 

Danach wird geübt, der Druck erhöht, Lehrergespräche geführt, um Punkte gefeilscht, unabhängige Beratungsstellen werden aufgesucht, Nachhilfe in Erwägung gezogen. Ich frage mich oft: Warum erst jetzt ? Warum erst, wenn das Kind sprichwörtlich in den Brunnen zu fallen droht?

 

Es gibt wirksame Methoden frühzeitig zu erkennen, ob Schwierigkeiten vorhanden sind. Methoden, um Kinder in der Rechtschreibsicherheit zu trainieren, zu erkennen, ob es sich bei dem Problem um eine LRS handelt oder ob differenzierte Wahrnehmungen vorliegen.

Treten Lernschwierigkeiten erst unter den obengenannten Vorausetzungen auf, handelt es sich oft um eine LRS. Der Leistungsdruck wird zu hoch, es werden Lernblockaden entwickelt. Manchmal ergeben sich aber aus den Gesprächen mit Eltern Hinweise darauf, dass möglicherweise eine Legasthenie vorliegen könnte. Je eher diese erkannt wird und je eher wirksam entgegengesteuert wird, umso problemloser ist in der Regel der Verlauf und die Ausprägung, desto weniger wird das Selbstbewusstsein des Kindes belastet. Sinnvoll ist es bei den ersten Anzeichen von Problemen, schon in der 2. oder 3.Klasse, das Gespräch mit dem Lehrer zu suchen oder einen kostenfreien Beratungstermin in Anspruch zu nehmen.

 

Professionelle Unterstützung entlastet Sie als Eltern.

Training sollte das Kind nicht überfordern, sondern fördern!

 

Warten Sie nicht bis die Vieren oder Fünfen in den Klassenarbeiten versetzungsgefährdend werden. Handeln Sie vorausschauend zum Wohle des Kindes und vermeiden Sie es Druck zu erzeugen. Fördern Sie rechtzeitig den Spaß am Lernen mit den richtigen Methoden, so schafft auch Ihr Kind den Übertritt in die weiterführende Schule ohne Leistungsstress.

 

 

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Tuesday, 4. october 2011 2 04 /10 /Okt. /2011 00:01

Aufmerksames Hinhören und Unterscheiden von Lauten ist eine wichtige Voraussetzung im Unterricht. Werden ähnlich klingende Worte wie Pipette – Pinzette, Rock – Pflock, Wette – Kette nicht korrekt verstanden, geht der Sinn von vorgelesenen Texten schnell verloren. Macht etwas keinen Sinn, lässt die Aufmerksamkeit und somit das Interesse zuzuhören nach.

 

Der Hörsinn ist ein wichtiger Lernkanal, es ist der Sinn mit dem wir am zweitschnellsten lernen. Beim Hören lernen wir sequentiell in Listenform. Gedichte lernen wir Zeile für Zeile, Musik Note für Note und auch das ABC lernen wir Buchstabe für Buchstabe. Wollen wir uns an einen bestimmten Buchstaben aus dem Alphabet erinnern, gehen wir zumeist blitzschnell das ganze Alphabet durch. Sollten wir es rückwärts aufsagen, haben die meisten Menschen ein Problem damit.

 

Richtiges Hören kann spielerisch geübt werden, zum Beispiel indem wir die Augen schließen und bewusst auf alle Geräusche in der Umgebung lauschen.

Um mit Kindern das genaue Hören zu üben machen Sie ein Spiel draus. Setzen sie sich mit dem Kind in einen Park, in den Zoo, in die Fußgängerzone oder auf eine Lichtung im Wald, schließen Sie für zwei Minuten die Augen und hören Sie der Umgebung zu. Anschließend wird aufgezählt wer was gehört hat. Mit zunehmender Übung wird das Hören sehr viel bewusster und detaillierter. Es ist aber auch möglich sich an ein Geräusch zu erinnern, sich beispielsweise vorzustellen wie der Hund des Nachbarn bellt und das solange, bis man glaubt, ihn tatsächlich bellen zu hören. Das ist alles eine Frage des Trainings.

 

Andere Arten des Trainings im Alltag sind Folgende:

Stellen Sie die Lieblingssendung Ihres Kindes auf eine sehr niedrige Lautstärke ein, so muss es angestrengt und bewusst zuhören.

 

Sprechen Sie sehr leise, wenn Sie eine Geschichte erzählen oder vorlesen.

 

Lesen Sie einen Text vor und bitten Sie Ihr Kind bei einem vorher bestimmten Wort auf den Tisch zu klopfen oder zu klatschen. So lernt Ihr Kind auf ganz bestimmte Laute zu achten. Oder bauen Sie in die Geschichte kleine Lügen ein die Ihr Kind entdecken muss.

 

Eine andere Variante ist es, in der vorgelesenen Geschichte ein Wort durch ein ähnlich klingendes zu ersetzen und die Fehlern vom Kind finden zu lassen, statt Garten / Braten, Hase / Hose, Hut / Mut, Katze /Tatze.

 

Viel Freude beim Üben!

 

 

 

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Wednesday, 7. september 2011 3 07 /09 /Sept. /2011 00:01

Motivation bedingt Erfolgserlebnisse zu haben. Motivation heißt immer: „Ich will etwas tun!“

 

Damit ein Kind dieses: „Ich will!“ auch in der Schule und nicht nur in der Freizeit entwickeln kann, braucht es geeignete Lernbedingungen. Diese Bedingungen können aber nicht vom Kind, sondern in erster Linie von den Lehrpersonen und zu Hause von den Erziehern geleistet werden. Positive Bedingungen zu schaffen ist nicht Aufgabe des Kindes.

Das Kind darf weder über- noch unterfordert werden, denn beides blockiert die Motivation.

Aufgaben müssen so gestellt werden, dass sie zum aktuellen Wissenstand des Kindes passen. Sie müssen so gewählt werden, dass sie von Kind gelöst werden können.

 

Hören Sie dem Kind zu! Lassen Sie sich vom Kind die Aufgabe erklären, überprüfen Sie, ob es verstanden hat um was es geht, denn oft ist eine nicht verstandene Aufgabenstellung der Punkt an dem es hakt.

 

Achten Sie auf Ihre Äußerungen! Sätze wie:

 

  • Schaffst du es schon wieder nicht allein?
  • Muss ich dir denn alles dreimal erklären!
  • Wenn du beim Hausaufgaben erledigen mal so gut wärst wie beim Computerspielen.
  • Komm mal her, jetzt zeig ich dir wie es geht!
     

sind schnell gesagt, enthalten aber alle die Botschaft: „Hier bist du unfähig!“

 

Das alles sind Motivationskiller.

 

Geduldiges wiederholtes Erklären, eventuell Aufzeigen von anderen Lösungswegen, einen Lernschritt zurückgehen und überprüfen, ob dieser richtig verstanden wurde helfen Aufgaben zu verstehen.

 

Sätze wie:

  • Gib nicht auf, das schaffst du schon!“ oder
  • Fehler machen ist wichtig, nur wer Fehler macht kann etwas dazulernen!“

nehmen dem Kind die Angst etwas falsch zu machen und machen Mut.

 

Versetzen Sie sich in die Lage des Kindes. Stellen Sie sich vor, Sie müssten eine Fremdsprache wie russisch oder chinesisch o.ä. schreiben lernen. Welche Lernatmosphäre würden Sie sich wünschen? Wie groß wäre Ihre Motivation, würde Ihnen in der vierten oder fünften Stunde jemand vorhalten, dass sie es scheinbar nie begreifen? Ähnlich ergeht es überfoderten Kindern.

 

Reagieren Sie mit Geduld und Verständnis, gelingt das nicht, machen Sie eine Lernpause. Beschäftigen Sie das Kind mit einer anderen Sache und starten Sie später einen neuen Anlauf. Was im Unterricht oft nicht möglich ist, können Sie bei den Hausaufgaben möglich machen - individuell auf Ihr Kind eingehen und ihm vermitteln: “Du bist in Ordnung wie du bist und wenn etwas jetzt noch nicht gelingt, gelingt es dir mit ein bisschen Übung später.“ Erinnern Sie Ihr Kind (und sich) daran wie es Laufen lernte oder Fahrradfahren, wie viele Fehlversuche und “Bruchlandungen“ es gab bevor es reibungslos klappte.

 

Motivation heißt: „Ich will etwas schaffen!“ und jedes Kind will etwas schaffen, den Anreiz dazu aber gibt das Umfeld durch das Angebot und Anerkennung von Leistungsbereitschaft (auch wenn die nicht unbedingt immer direkt von Erfolg gekrönt ist).

 

 

 

 

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Fördern mit Spaß

Wuseln im Kopf Ihres Kindes und in seinen Heften auch wildgewordene Buchstaben und durchgedrehte Wörter herum?

Mogeln sich beim Schreiben immer wieder Fehler, Buchstaben- oder Zahlendreher dazwischen, Endungen werden ausgelassen und ganze Worte verschluckt oder doppelt geschrieben?


Leidet Ihr Kind an Legasthenie oder fehlen ihm noch wichtige Entwicklungsschritte?

Infos unter:   www.rechtschreibbaer.de



Dieser Blog wird genutzt zur Veröffentlichung eigener Kindergeschichten und Gedichte und für Erzählungen der kleinen KünstlerInnen, die ihre zum Teil mühsam erarbeiteten Werke gern auf einer Internetseite sehen möchten. Für einige Kinder ist es ist Motivation und Ansporn selbst Geschriebenes oder Gemaltes im Internet entdecken zu können.

foto grau

 
Für all diese kleinen Künstler:

 "Viel Erfolg und frohes Schaffen!",

wünscht euch der Rechtschreibbär.

Fantasiereisen




Stress und Hektik im Alltag betrifft nicht nur Erwachsene, auch Kinder werden von den zunehmenden Anforderungen in Schule und organisierter Freizeit nicht verschont. Vollgepackte Tage lassen kaum noch Zeit für Fantasien, freies Spiel und Langeweile. 

 

Entspannen - Loslassen - Wohlfühlen

  Kraft tanken für den Alltag, Geist, Seele und Körper ...

 

Die vorgetragenen Fantasiegeschichten dieses Kurses sind altersgemäß, bieten den Kindern Raum sich mit einer der Hauptpersonen zu identifizieren, gefahrlos mit ihr kleine Abenteuer zu durchleben und Alltagsdinge neu zu entdecken. Mit kindgerechten Elementen aus dem autogenen Training werden sanft Stilleoasen geschaffen, die den Kindern einen Zustand von Ruhe und Entspannung schenken. Konzentrationsfähigkeit, Selbstwertgefühl und Kreativitätsentwicklung werden auf diese Weise gesteigert.

 Prävention macht sich bezahlt!

 

Profil

  • Rechtschreibbär
  • Blog von Angelika Schütgens
  • Weiblich
  • 8.04.1956
  • NRW Hamm
  • Lesen Schreiben Kinder Schule Lernen
  • Seit 1996 Studien in Kindererziehung, Psychologie, Diplomierter Legasthenietrainer®, als Legastheniertrainerin freiberuflich selbstständig seit Januar 2005 von 2005 - 2010 Leitung eines Förderkurses an einer Grundschule

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